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Kaufberatung zum Boxspringbett

Boxspringbetten

Früher stand meist ein Urlaub in den USA am Beginn der großen Liebe zum Boxspringbett. Jenseits des Atlantiks sind die herrlich komfortablen großzügigen Betten Standard in Privathaushalten und in Hotels, sodass sie hierzulande auch „Continentalbetten" oder „amerikanische Betten" genannt werden. Längst haben sie die Herzen der Europäer erobert.

Von klassischen europäischen Betten unterscheidet sich das Boxspringbett im Aufbau: Bei ihm liegt die Matratze nicht auf einem Lattenrost, sondern auf einem Unterbau. Dieser besteht aus einem Kasten (engl. box) mit Federn (engl. springs), der diesem Bettentyp seinen Namen verleiht – Schreibweisen wie Bockspringbett sind daher falsch. Oft liegt sogar eine weitere Abdeckung über der Matratze, der sogenannte Topper.

Durch die Kombination aus Füßen, Unterbau, dicker Matratze und Topper ist das Boxspringbett um einiges höher als das herkömmliche europäische Bett. Davon profitieren ältere Menschen, die beim Aufstehen aus niedrigen Betten Probleme haben. Zudem ist die doppelte Federung herrlich bequem.

Was drin steckt, ist wichtig: Schlafsystem Boxspring

Meistens gehört zum Boxspringbett ein Taschenfederkern im Unterbau. Dabei sind die Federn einzeln in Taschen eingearbeitet, sodass die Matratze nur genau an den Stellen einsinkt, wo sie belastet wird, etwa an der Schulter und an der Hüfte. Die Alternative ist der Bonellfederkern, bei dem die Federn miteinander verbunden sind. Dadurch verteilt sich das Gewicht des Schlafenden über die gesamte Matratze, welche insgesamt tiefer einsinkt. Viele Menschen empfinden diesen herrlich weichen Liegekomfort als besonders angenehm. Andere bevorzugen die relative Festigkeit des Taschenfederkerns.

Mindestens genauso wichtig wie die Wahl des passenden Unterbaus ist die Wahl der passenden Matratze für das Boxspringbett. Auch hier wird zwischen Taschen- und Bonellfederkern unterschieden sowie zwischen fünf, sieben oder neun Härtezonen. Am häufigsten sind 7-Zonen-Matratzen, das heißt, über die Matratze verteilt gibt es sieben verschiedene Härtezonen, die die individuellen Körperpartien und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Am Kopfteil befindet sich eine eher fest gepolsterte Zone, die den Kopf optimal stützt, während eine zweite, weichere Zone im Schulterbereich dafür sorgt, dass die Schulter beim Schlaf auf der Seite einsinken kann. So setzen sich abwechselnd fünf weitere Zonen bis zum Fußbereich fort.

Boxspringbetten als Schlafzimmermöbel – worauf achten?

  • Die relativ wuchtig gebauten Boxspringbetten passen am besten in ein großes Schlafzimmer, in dem genügend Abstand zu den umgebenden Schrankmöbeln bleibt. In einem sehr kleinen Schlafzimmer können Boxsprings leicht erdrückend wirken.
  • Zum frei stehenden Boxspringbett passt ein hoher Nachttisch ergänzt um eine Stehlampe mit großem Schirm, wie man sie eher aus Wohnzimmern kennt.
  • Je nach Modell fügen sich die Betten in jeden Einrichtungsstil ein. Ein schönes Boxspringbett in Grau oder Weiß passt gut zu einer Landhausstil- oder Shabby-Chic-Einrichtung und Accessoires wie einem hölzernen Nachttisch, einer großen Truhe zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten und weiteren Holzmöbeln.
  • Ein Boxspringbett in Schwarz ist perfekt geeignet für eine sehr moderne Einrichtung in Schwarz-Weiß mit Elementen aus Chrom oder Edelstahl oder für gediegene dunkle Holzmöbel. Allerdings ist in so einem Fall darauf zu achten, dass das Gesamtbild nicht zu düster wirkt. Helle Bettwäsche, Vorhänge und andere Dekoelemente lockern ein solche Schlafumgebung wieder auf.
  • Etwas ganz Besonderes ist ein Boxspringbett in Lederoptik, das wunderbar zum angesagten Industrial Style passt und dem Schlafzimmer eine ganz spezielle Note verleiht. Dank der Vielfalt der erhältlichen Modelle gibt es für jeden Einrichtungsstil das passende Boxspringbett zu kaufen.

Höhe und Breite von Boxspringbetten – was ist wichtig?

Wie bei klassischen europäischen Betten gibt es beim amerikanischen Bett verschiedene Größen und Bauvarianten. Die am häufigsten angebotenen Maße sind:

  • Boxspringbett in 140 x 200 cm
  • Boxspringbett in 160 x 200 cm
  • Boxspringbett in 180 x 200 cm
  • Boxspringbett in 200 x 200 cm

Ein kleines Boxspringbett mit 140 cm Breite ist dabei die bevorzugte Wahl für einzelne Personen. Bei dieser Bettengröße enthält das Bett auch nur einen Unterbau. Ab 160 cm Breite handelt es sich meist um ein für zwei Personen konzipiertes Bett mit einer durchgängigen Matratze und zwei getrennten Unterbauten in den Maßen 80 x 200 cm, 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm. Dabei ist natürlich zu bedenken, dass eine geteilte Matratze jede Bewegung des Partners im Bett spürbar macht. Wer einen geruhsamen Schlaf bevorzugt, sollte ein Modell mit zwei getrennten Matratzen kaufen.

Der besondere Vorzug von Boxspringbetten ist aber ihre Liegehöhe, die ein bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Um zu verdeutlichen, welcher Unterschied hier besteht, stellen wir einmal die Liegehöhen anderer Betttypen gegenüber:

  • Boxspringbetten: ca. 60 - 70 cm
  • Betten mit Komforthöhe: ca. 40 - 50 cm
  • Futonbetten: ca. 30 - 40 cm
Weitere Kaufkriterien beim Boxspringbett

Wer gerne im Bett liest oder fernsieht, sollte ein Bett mit einem hohen und gepolsterten Kopfteil wählen, das zugleich als Rückenlehne dient. Wird das Bett nur zum Schlafen genutzt, kann das Boxspring auch ein niedriges Kopfteil haben. Dies lässt an der Wand mehr Platz für Dekorationen wie Bilder, Spiegel oder Wandobjekte frei.

Ein Boxspringbett mit Bettkasten ist eine hervorragende Wahl für mehr Stauraum. Bei regulären Betten ist es oft möglich, die freie Fläche zwischen Boden und Lattenrost für große Schubladen oder spezielle Kleiderboxen zu nutzen. Beim Boxspringbett mit seinen sehr kurzen Füßen ist dies nicht möglich. Ein Boxspringbett mit Bettkasten erlaubt es, das Bett hochzuklappen und den Stauraum innen zur Aufbewahrung von Bettwäsche, Kleidung oder anderen Dingen zu nutzen.

Boxspringbetten aus Holz – wie geht das?

Bei den klassischen Modellen spielt Holz nur als Material für die Konstruktion des Bettgestells eine Rolle, ist nach außen hin aber kaum sichtbar. Hauptgrund ist die Präsenz der Matratzen, welche nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus praktischen Gründen in einem Stoffbezug eingebettet sind. Lediglich bei der Gestaltung der Füße wird häufiger auf Holz zurückgegriffen. Boxspringbetten mit größerem Holzanteil sind dagegen selten. Einige Hersteller versuchen, der typischen Gestalt von Holzbetten möglichst nahe zu kommen, indem sie den Unterbau des Boxspringsystems in einen Holzrahmen integrieren oder ganz weglassen. Dann handelt es sich aber meistens um keine echten Boxspringbetten mehr, sondern lediglich um Betten mit Ausstattungsmerkmalen eines Boxsprings.

So weit möchten wir von massivum, bei aller Liebe zum Holz, jedoch nicht gehen. In unserem Sortiment finden Sie Boxspringbetten mit Holz, bei denen das Material entweder dekorativ beim Kopfteil oder Sockel zum Zuge kommt. Dabei setzen wir auf unsere bewährten Holzarten Akazie, Eiche und Pinie, die sich nicht nur durch ihre Ästhetik und Stabilität auszeichnen, sondern es Ihnen erlauben, zahlreiche passende Schlafzimmermöbel wie Nachttische oder Kommoden in unserem Online-Shop zu finden.

Weitere Materialmerkmale von Boxspringbetten

Die meisten Boxspringbetten weisen einen Bezug aus robusten Kunstfasern wie Polyester oder einem Polyester-Baumwollmix auf. Beim Kauf ist auf die sogenannte Scheuerfestigkeit zu achten: Je höher die Anzahl der sogenannten Scheuertouren ist, desto robuster ist das Material. Die Lichtechtheit gibt wiederum an, wie lichtbeständig ein Stoff ist. Die Skala reicht hier von 1 (sehr gering) bis 8 (hervorragend). Dies ist von Bedeutung, wenn das Boxspringbett täglich dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Das Design kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen: von gemütlichen gesteppten Kopfteilen, die eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen, bis zu einem ästhetisch geradlinigen Design für das modern eingerichtete Schlafzimmer.

Wissenswertes zum Material der Matratze

Neben der Konstruktion des Unterbaus und der Matratze spielt auch das verwendete Material eine Rolle. Erste Wahl bei Matratzen ist heute die anpassungsfähige Kaltschaummatratze. Moderne Modelle sind mit dem sogenannten Memory-Effekt ausgestattet. Das bedeutet, dass sich die Matratze die Körperform des Schlafenden "merkt" und sich nach einigen Wochen perfekt daran angepasst hat. Dazu ein Tipp: Unterbau und Matratze sollten beim Boxspringbett aus hygienischen Gründen getrennt sein, da sich das Bett so leichter lüften lässt. Obendrein kann eine durchgelegene Matratze dann nach einigen Jahren einfacher ausgetauscht werden, während das Bett selbst intakt bleibt.

Häufige Fragen zum Boxspringbett

  • Welche Nachteile haben Boxspringbetten? – Neben den geschilderten Vorteilen haben die Komfortbetten auch einige Nachteile, die Sie vor dem Kauf bedenken sollten: Auf Grund ihrer Bauweise können Sie beim Transport Probleme bereiten und wirken in kleinen Schlafzimmern oft sehr wuchtig und einnehmend. Außerdem sind ihre Matratzen nicht so leicht austauschbar wie bei normalen Betten. Unter Modellen mit geringer Bodenfreiheit kann sich Staub ansammeln, der nicht ohne Weiteres zu beseitigen ist. Und zuguter Letzt ist der Matratzenaufbau nicht für jeden Schlaftyp geeignet. Das heißt, dass das zwei- bis dreischichtige System für einige Personen zu weich ist und keinen ausreichenden Luft- und Feuchtigkeitsaustausch bietet.
  • Was ist der Unterschied zwischen einem amerikanischen und einem skandinavischen Boxspringbett? – Bei der skandinavischen Variante gehört ein Topper dazu, sodass ein dreischichtiges Matratzensystem entsteht. Der Vorteil eines Toppers liegt darin, dass er leicht abnehmbar ist. Wenn Sie sich nicht mehr mit ihm wohlfühlen oder sich Ihre Komfortbedürfnisse ändern, können Sie ihn ganz einfach gegen ein anderes Modell austauschen. Außerdem bilden Topper eine schützende Auflage für die Obermatratze, was in der Regel deren Lebensdauer verlängert.
  • Wie sollte man Boxspringbetten beziehen? – Bei den meisten Modellen genügt es, den Topper mit einem speziellen Spannbettlaken zu beziehen, das die niedrige Steghöhe der Auflagen berücksichtigt. Für Boxspringbetten mit geteilten Toppern gibt es Spannbettlaken, die auf die Liegefläche einer Bettseite zugeschnitten sind. Sollten Sie sich für ein Boxspringbett entscheiden, bei dem die Obermatratze nicht in den Stoffbezug des Korpus integriert ist, muss die Obermatratze mit einem eigenen Laken bezogen werden.

Fühlen Sie sich rundum beraten und möchten nun auch ein herrlich komfortables Boxspringbett im eigenen Schlafzimmer? Ob mit Stoff oder Lederoptik, ob in Grau, Schwarz oder Gelb: Stöbern Sie jetzt in unserem Online-Sortiment und entdecken Sie das Boxspringbett, das Ihre Wünsche erfüllt! Nach oben ↑

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