Schlafzimmermöbel

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Kaufberatung zu Schlafzimmmermöbeln

Das Einmaleins der Schlafzimmereinrichtung – zwischen Gemütlichkeit und Funktionalität

Bett, Schrank, Nachttisch und Kommode: Zur klassischen Schlafzimmereinrichtung gehören nur wenige Basismöbel. Doch die Vielfalt an Designs, Maßen und Ausstattungen ist jedoch groß. So stellt sich zunächst die Frage, ob es ein bunter Mix verschiedener Möbel sein darf oder strikte Harmonie mit einem Schlafzimmer Set gewünscht ist.

Schlafzimmer Set vs. Einzelkauf: Was ist die bessere Wahl?

Der springende Punkt bei dieser Frage ist die Raumgröße. Bietet das Schlafzimmer rund um das Bett großzügige Stellflächen, sollte die Wahl eher auf ein Komplett-Schlafzimmer fallen. Diese Kombinationen aus mehr als zwei Möbeln setzen sich in der Regel wie folgt zusammen:

  • Kleiderschrank
  • Bett
  • Nachttische
  • Kommoden

Alle Möbel sind bei solchen Schlafzimmer Sets im Design und hinsichtlich ihrer Größe aufeinander abgestimmt. Die Schränke können als Zwei-, Drei- oder Vieltürer gestaltet sein. Durch die farbliche und stilistische Abstimmung aufeinander wirkt der Raum sofort aufgeräumt und harmonisch. Komplett-Schlafzimmer sind je nach Hersteller um weitere Möbel im passenden Design erweiterbar. Zu Ihrem Lieferumfang gehört meistens kein Bettzubehör, sodass Lattenroste und Matratzen noch separat dazu bestellt werden müssen.

Der Einzelkauf von Schlafzimmermöbeln ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn ein kleiner Raum eingerichtet werden soll. Hier sind clevere Stauraumlösungen gefragt, die so in den Komplettschlafzimmern nicht umgesetzt werden können. Beim kleinen Schlafzimmer ist die richtige Raumaufteilung wichtig. Hier bieten sich beispielsweise Stauraumbetten mit Schubladen unter der Liegefläche an. Dadurch kann auf einen zusätzlichen Schrank verzichtet werden. Kombikommoden mit verschieden großen Schubladen und Fächern schaffen zusätzliche Aufbewahrungsmöglichkeiten.

In kleinen Räumen können Spiegelelemente wahre Wunder bewirken. Mit einer Spiegelfront versehenen Kleiderschränke vergrößern den Raum optisch. Schränke mit Schiebe- und Schwebetüren schaffen ebenso eine Platzersparnis, da bei ihnen kein Spielraum für die Türflügel frei bleiben muss.

Wie Leuchten die Schlafzimmermöbel richtig ergänzen

Um sich im Schlafzimmer rundum wohlzufühlen, bedarf es neben den passenden Möbeln auch der richtigen Wohnaccessoires. Gemütlichkeit und Wohnlichkeit erreichen Sie durch Bilder und Grünpflanzen. Beides kann beispielsweise auf einem Wandregal in Szene gesetzt werden. Regale sind ebenso eine gute Lösung, um einzelne Favoriten der Bettlektüre in den Vordergrund zu rücken. Wie bei den Möbeln kommt es auch bei der Beleuchtung auf eine Balance aus Gemütlichkeit und Funktionalität an. Direktes Licht ist wichtig und kann beispielsweise in Form von Deckenlampen oder Spots bereitgestellt werden. Indirektes Licht in Form von kleinen Stehlampen mit farbigem Schirm sorgt stattdessen für Behaglichkeit.

In welchen Stilen kann das Schlafzimmer gehalten sein?

Trotz ihrer rustikalen Natur sind Schlafzimmer aus Massivholz sind nicht von vornherein auf einen Einrichtungsstil festgelegt. Viel hängt davon ab, wie Formgebung, ergänzende Materialien und Farbnuancen der Holzelemente ausfallen. Massivum ist bestrebt, die Vielfalt der aktuellen Kollektionen breitgefächert abzubilden. Schlafzimmermöbel sind deshalb in folgenden Stilen bei uns erhältlich:

Kolonialstil

Seit einigen Jahren wird der Kolonialstil immer populärer und findet in deutschen Schlafzimmern zusehends Anklang. Seine Umsetzung ist nicht einfach, denn er stellt einige Anforderungen an den Raum. Der Kolonialstil lebt von dunkeln Hölzern. Diese kommen nur in einem großen Schlafzimmer mit hohen Decken und großen Fensterfronten zur Geltung.

Nordischer Stil

Auch bekannt als skandinavischer Stil ist er längst ausgezogen, um die Welt zu erobern. Naturmaterialien und Funktionalität prägen diese Einrichtungsvariante. Den Skandinaviern kommt es darauf an, dass die Möbel mehr können, als es im ersten Moment scheint. Das ist bei den Schlafzimmermöbeln im nordischen Stil beispielsweise durch Stauraumkonzepte gut gelöst.

Industrial-Stil

Rationalität und Minimalismus zeichnen diesen Stil aus. Gestaltungsdetails werden vereinfacht oder lieber weggelassen. Metall tritt an die Stelle von MDF- und Hochglanzkomponenten. Die Möbel erhalten dadurch einen individuelleren Touch.

Landhausstil

Helle, freundliche Hölzer, bei denen die Maserung deutlich zu erkennen ist, sind für die Schlafzimmer im Landhausstil typisch. In seiner klassischen Ausprägung werden die Möbel oft mit Verzierungen versehen; Schrankfronten in Kassenoptik sind praktisch Standard. In seiner modernen Ausprägung kommt es eher auf rustikale, urwüchsige Oberflächen an; sehr anschaulich bei Balkenbetten oder Wurzelholzlampen.

Exotischer Stil

Tanzen Schlafzimmermöbel durch die ausgesuchten Materialien und die Akzente aus der Reihe, sind sie eine gute Wahl für den exotischen Einrichtungsstil. Ein Garant für Exotik sind beispielsweise Rattanbetten oder Schränke aus Mangoholz mit aufwändiger, farbenfroher Bemalung. Tiermotive und Muster an den Schrankseiten und Türen lockern das Design auf und unterstreichen den exotischen Stil.

Ratgeber: Schlafzimmermöbel bedarfsgerecht zusammenstellen

Massivholz-Schlafzimmermöbel gibt es dank unterschiedlicher Formen, Varianten, Aufbaulösungen und Ausstattungen für jeden Bedarf in der perfekten Ausführung.

Welche Betten gibt es? Auf welche Maße ist zu achten?

Ob als Einzel-, Doppel- oder doch französisches Bett: Die Entscheidung für ein Bett ist nicht leicht. Grund sind die Maße für Liegeflächen, die es zu berücksichtigen gilt. Misst ein Standard-Einzelbett 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm, wird für französische Betten mehr Platz gebraucht. Diese umfassen 150 x 200 cm oder 150 x 210 cm. Doppelbetten bieten Platz für zwei Personen. Hier haben sich verschiedene Liegeflächen durchgesetzt. Die gängigen sind:

  • 180 x 200 cm
  • 200 x 200 cm
  • 220 x 200 cm

Neben Maßen unterscheidet Betten vor allem ihr Aufbau. Boxspringbetten wirken sehr gemütlich, sind aber auch opulent. Sie bestehen aus mindestens zwei Matratzenebenen, die einen hohen Liegekomfort versprechen. Typisch für Boxspring- und Polsterbetten sind aufwändig gestaltete Kopfteile, die auch ein bequemes Sitzen im Bett unterstützen. Im Gegensatz dazu fallen Futonbetten durch ihre geringe Höhe und die bodenfreien Gestelle auf. Insbesondere für Personen, die sich Lattenrost und Matratze gerne individuell zusammenstellen, können Futons vorteilhaft sein. Wer jedoch nur schwer aus tiefen Positionen aufstehen kann, sollte sich lieber für ein Boxspringbett entscheiden.

Welche Schlafzimmermöbel schaffen Stauraum?

Wer Schlafzimmermöbel kaufen möchte, sollte vorher ermitteln, wie viel Stauraum benötigt wird. In einem Einpersonenhaushalt sind kleinere Schränke besser aufgehoben als in einem Schlafzimmer, das von zwei Personen genutzt wird. Kleiderschränke und Kommoden sorgen für ein aufgeräumtes Schlafzimmer. Der Nachttisch dient meist nur noch als Ablagefläche und sollte bei der Planung auch als solche berücksichtigt werden. In kleinen Schlafzimmern ist er zugunsten einer größeren Schlafzimmerkommode durchaus verzichtbar.

Heute unterscheiden sich die Kleiderschränke weniger durch die Maße als vielmehr durch die Türtechnik, die verbaut wird. Die Auswahl erfolgt meist zwischen Dreh- und Schwebetürenschrank. Aber auch Kleiderschränke mit Schiebetüren sind beliebt. Einige Modelle werden ergänzend mit Schubladen versehen, sodass sich darin Kleinteile wie Strümpfe und Wäsche aufbewahren lassen. Reicht das Platzangebot des Kleiderschranks nicht aus, können Kommoden den Stauraum erweitern.

Beliebte Holzarten für massive Schlafzimmermöbel

Bei Schlafzimmermöbeln zählt Holz zu den beliebtesten Materialien. Holzarten, die sich gut zu Kleiderschränken, Nachttischen und Betten verarbeiten lassen, sind Akazie, Buche, Eiche und Pinie. Ergänzend dazu setzt massivum auf exotische Holzarten wie Mango, Palisander, Rubberwood und Teakholz. Pinienholz gehört zu den Trendmaterialien unter den Massivholzmöbeln. Es bietet verschiedene Farbschattierungen, wobei die Maserung hier nicht so dominant in Erscheinung tritt wie etwa bei Palisander, das als markant und ausdrucksstark gilt.

Die Holzelemente von Schlafzimmermöbeln können mit weiteren Materialien wie beispielsweise Glas oder Metall kombiniert werden. Glastüren lockern große Kleiderschränke auf und bilden eine tolle Alternative zu Modellen, die komplett mit Holzfronten versehen sind. Durch Metallkomponenten wie Gestelle oder Griffleisten wird der Industrial-Look unterstützt. Die Holzoberflächen können bei der Möbelherstellung verschieden behandelt und damit unterschiedlich gestaltet werden:

  • furniert
  • geölt
  • gewachst
  • lackiert
  • patiniert
  • unbehandelt

Lediglich Naturholzoberflächen sind unbehandelt. Das Holz kann hier seine ursprüngliche Schönheit entfalten, ist aber auch deutlich anfälliger gegenüber Licht, Feuchtigkeit und Staub. So dunkelt es durch die verschiedenen Umgebungseinflüsse recht schnell ab. Wird die Oberfläche mit Öl behandelt, kann die Maserung betont werden. Treten die Farbabstufungen und Formen der Maserung deutlich hervor, sind die Holzoberflächen meistens geölt. Wird stattdessen Wachs aufgetragen, bleiben die Oberflächenporen offen. Es entsteht ein matter Glanz.

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