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Kufentisch

Was zeichnet einen Kufentisch aus?

Während ein klassischer Tisch in der Regel aus einer Tischplatte und mehreren Tischbeinen besteht, erkennen Sie den Kufentisch daran, dass seine Tischplatte auf einem Bügelgestell ruht. Jeweils ein Beinpaar wird durch einen Bügel ersetzt. Der Bügel kann verschiedene Formen haben, verläuft aber immer von einer Längsseite zur anderen – also parallel zur Stirnseite des Tisches. Dort, wo der Bügel den Boden berührt, bildet er eine Standfläche. Weil der Bügel an beiden Enden seiner Standfläche zur Tischplatte hinauf gekrümmt ist, ähnelt seine Form einer Kufe. Daraus leitet sich die Bezeichnung Kufentisch ab.

Welche Vorteile bietet ein Kufentisch?

Die Konstruktionsweise bringt nicht nur eine ungewöhnliche, moderne Optik mit sich, sondern bietet auch handfeste Vorteile gegenüber anderen Tischarten:

  • Im Vergleich zu Wangentischen und den meisten vierbeinigen Esstischen wird die Beinfreiheit nicht ungünstig an den Ecken oder der Stirnseite des Tisches eingeschränkt, sondern an der Längsseite.
  • Im Vergleich zu vielen Sockeltischen verteilt sich das Gewicht auf eine größere Standfläche, wodurch Fußboden bzw. Bodenbelag geschont werden.
  • Im Vergleich zu Wangen- und Sockeltischen erleichtert die glatte Oberfläche der Kufen das Hin- und Herschieben deutlich – selbst bei hochflorigen Teppichen.

Varianten des Kufentischs – von glänzend bis rustikal

Die Bügelgestelle von Kufentischen werden vorwiegend aus Metall gefertigt, da sich das Material leicht in die gewünschte Form bringen lässt und zudem eine hohe Stabilität aufweist. Aus Gewichtsgründen wird bei den meisten Metallkufen-Tischen mit Vierkantrohr aus Stahl gearbeitet. Dieses ist zwar hohl, aber dennoch sehr belastungsfähig und gut verschweißbar. So lassen sich filigrane und individuelle Gestellformen realisieren:

  • offene Bügelgestelle in U-Form
  • offene Bügelgestelle in V-Form
  • geschlossene Bügelgestelle in Rechteck- oder O-Form
  • geschlossene Bügelgestelle in Trapez-Form
Kufentisch mit Trapez-Kufen

Der Unterschied zwischen den Gestellformen: Bei offenen Bügelgestellen liegt die Tischplatte auf oberen Enden der Kufen auf, während sie bei geschlossenen Bügelgestellen mehrere Berührungspunkte mit dem Gestell hat. Das heißt im Umkehrschluss: Wenn Sie sich einen größeren Holztisch mit Kufen kaufen möchten, sollte dieser besser ein geschlossenes Gestell aufweisen! Dieses verhindert, dass sich die Tischplatte im Laufe der Zeit wegen ihres hohen Eigengewichts durchbiegt.

Ästhetische Gesichtspunkte sollten bei Ihrer Kaufentscheidung natürlich „nicht unter den Tisch fallen“: Kufentische mit U- oder Rechteck-Gestell fügen sich in viele Wohnambiente harmonischer ein als Modelle mit auffälligen Gestellformen. Speziell V-förmige oder Trapez-Kufentische lassen sich am ehesten mit einem modernen Einrichtungsgeschmack vereinbaren. Achten Sie bei der Wahl auch auf die Oberfläche des Gestells: Ist dieses aus Stahl gefertigt, kann dieser unbehandelt, pulverbeschichtet oder verchromt sein. Je „roher“ der Stahl wirkt, umso besser passt der Tisch zu trendigen Wohnstilen wie Industrial, Modern Country und Shabby Chic, während Chrom und Edelstahl einen Kufentisch kühl und clean wirken lassen. In diesem Fall harmoniert er mit modernen und minimalistischen Einrichtungen.

Kufentisch aus Holz

Für Liebhaber rustikaler Möbel gibt es übrigens auch Kufentische aus Holz. Bei diesen Modellen ruht die Tischplatte auf Tischbeinen, die am Boden jeweils paarweise über eine Querstrebe miteinander verbunden sind. So entsteht ein Gestell, das an die U-förmigen Bügel aus Metall erinnert. Von Kufen im engeren Sinne kann dann also keine Rede sein; schon eher von Holzwangen, deren innere Fläche ausgespart bleibt.

Metallische Kufengestelle lassen noch weitere Gestaltungsvarianten zu, die es beim klassischen Holztisch nicht gibt: So können die Kufen nicht nur senkrecht, sondern auch schräg zur Tischplatte stehen und benötigen dabei keine Querstege zur Stabilisierung. Sie können zudem nach unten verjüngt werden, sodass sie spitz zulaufen wie bei einem modernen Haarnadeltisch.

Der Kufentisch als moderner Materialmix

Von Modellen mit Holzkufen abgesehen, treffen bei Kufentischen in der Regel zwei Hauptmaterialien aufeinander: das Holz der Tischplatte und das Metall des Bügelgestells. So gegensätzlich beide Materialien sind, scheinen sich ihre jeweiligen Reize in Kombination zu verstärken. Auf der einen Seite die lebendige und organische Struktur des Naturstoffes, auf der anderen Seite die funktionale Form und Robustheit des Werkstoffs. Von dieser eigenwilligen Spannung lebt ein ganzer Wohntrend: Im Industrial Style gehören Möbel aus Holz und Metall zum Konzept. Mit ihrer rauen, unperfekten Ästhetik verkörpern sie die Rückbesinnung auf ein Zeitalter ohne Roboter und Reinraumarbeitsplätze.

Ein weiteres Material, das bei Kufentischen zum Einsatz kommen kann, ist Beton bzw. Beton Verbundstoff mit gewichtsreduzierendem Füllmaterial. Er eignet sich nicht nur zur Fertigung von Tischplatten verschiedener Größen – auch die Sitzflächen von Kufensitzbänken können aus dem grauen, offenporigen Stoff bestehen. Sollten Ihnen Tische mit Betonkufen angeboten werden, handelt es dabei jedoch höchstwahrscheinlich um keinen Echtbeton, sondern um ein Material mit Betonoptik.

Tische mit Kufen für verschiedene Wohnbereiche

Falls bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, dass es Tische mit Kufen nur fürs Esszimmer gibt, möchten wir zum Schluss noch auf die „Verwandten“ des Kufenesstischs eingehen: Den bekanntesten von ihnen kennen sicher die meisten aus ihrer Kindheit – die Rede ist vom Schulschreibtisch. Viele Modelle sind auch heute noch mit einem Kufengestell ausgestattet. Und selbst Schreibtische für Büro und Arbeitszimmer sind durchaus mit Kufen erhältlich. Mit ihrer Bodenfreiheit wirken sie nicht nur luftig-modern, sondern tragen auch zu einer großzügigeren Raumwirkung bei.

Kufentisch als Beistelltisch

Im Wohnzimmer begegnen wir dem Kufentisch in Form eines Couchtischs mit Bügelgestell. Je nach Modell kann hier sowohl die Tischplatte, als auch ein ganzer Korpus mit Ablagen und Schubfächern auf zwei Metallkufen gelagert sein. Solche Modelle harmonieren mit modernen, bodenfreien Polstermöbeln ebenso wie mit hochbeinigen Schrankmöbeln im Mid-Century- oder skandinavischem Stil. Ähnlich verhält es sich im Schlafzimmer: Wenn Sie hier etwa Schlafzimmerkommoden mit Kufenbeinen als Aufbewahrungsmöbel nutzen oder Ihr Bett auf Metallgleitern steht, können Sie dazu einen Nachttisch mit Bügelgestell als Pendant platzieren.

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